„Eigentlich keine Beschwerden“ und „wollte einfach besser aussehen“ sind die häufigsten Gründe warum Jugendliche eine Zahnspangenbehandlung beginnen

Eine Studie der Handelskrankenkasse zeigt dass der größte Teil der Jugendlichen, die eine Zahnspange bekommen, keine Beschwerden vor Beginn der Behandlung hatten.

Was ist aus meiner Sicht das wichtigste Ergebnis der Studie?

Von 435 Jugendlichen gaben 42.8 Prozent an, „eigentlich keine Beschwerden“ vor Beginn der Behandlung gehabt zu haben.

Warum ist dieses Ergebnis wichtig?

Das Ergebnis zeigt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass Zahnspangebehandlungen ohne trifftigen Grund durchgeführt werden und damit ünnötig sind. Unnötige Zahnspangenbehandlungen bergen unnötige Gesundheitsrisiken, unnötige Kosten, unnötigen Zeitaufwand und unnötige Sorgen für Jugendliche, deren Eltern aber auch Kieferorthopäden.

Wie kann man als Jugendlicher, als Patient, als Eltern etwas dagegen tun?

Stellen sie drei Fragen ihrem Zahnarzt, falls er sie an den Kieferorthopäden überweisen möchte:

  1. Warum bekomme ich die Überweisung? (z.B. Gesundheitsrisiko?)
  2. Was passiert wenn ich nicht zum Kieferorthopäden gehe?
  3. Welche anderen Möglichkeiten gibt es außer einer Überweisung/Zahnspangenbehandlung

Die Studie als pdf-Datei: hkk-versorgungsforschung2012_komprimiert

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